Eine Woche, drei Cross-Clustering-Events

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Einmal quer durch Baden-Württemberg

Den Auftakt machte am 3. Februar 2026 das 20. Treffen von LinkHealth@BW in Stuttgart. Für unsere Clustermanagerin Hanna Hasselblatt war es der erste Termin in einer Woche, die ganz im Zeichen des Cross-Cluster-Austauschs stand.

Zum Einstieg bot der Besuch des Robert Bosch Digital Health Showrooms Einblicke in aktuelle digitale Anwendungen für Pflege und Versorgung. Gezeigt wurden unter anderem Assistenzsysteme für Pflegeeinrichtungen, digitale Anamnese-Lösungen und Wearables zur Erfassung von Gesundheitsparametern. Der Schwerpunkt lag auf praxisnaher Unterstützung im Versorgungsalltag.

LinkedIn-Health-Treffen 26
Das LinkHealth@BW-Netzwerk

Im anschließenden Austausch bei BIOPRO Baden-Württemberg GmbH wurde deutlich, welche Rolle LinkHealth@BW im Land einnimmt. Als Netz der Netzwerke bündelt die Initiative Akteure aus Life Sciences, Gesundheitswirtschaft, Forschung und Gründungsgeschehen. Ziel ist es, Innovationen im Gesundheitsbereich strukturiert zu stärken und den Zugang zum Ökosystem in Baden-Württemberg zu erleichtern.

Dass dieses Modell zunehmend auch in der Landespolitik wahrgenommen wird, betonte Dr. Barbara Jonischkeit. Für nanodiag BW ist diese Sichtbarkeit relevant, denn starke Vernetzungsstrukturen sind eine wichtige Voraussetzung, um Innovationen langfristig zu verankern.

Ein besonderer Moment war die Unterzeichnung des gemeinsam erarbeiteten Code of Conduct. Damit bekennen sich die beteiligten Netzwerke zu einer verbindlichen und vertrauensvollen Zusammenarbeit.

Hanna Hasselblatt mit Julia Schaft auf der #Life2026

Lebendig über Cluster hinweg – von Stuttgart nach Heidelberg

nanodiag BW war am Tag darauf Teil von #life2026 – the biomedical convention in Heidelberg. Zum Jubiläum von 30 Jahren bioRN gab es beeindruckende Zahlen: 10 % jährliches Mitgliederwachstum sind ein starkes Zeichen für die Dynamik dieses Netzwerks. Die Energie war überall spürbar: in den Sessions, auf der Bühne und an der Cluster Wall, wo nanodiag BW gemeinsam mit Partnerclustern vertreten war. Besonders gefreut hat uns die Erwähnung von nanodiag BW in der Eröffnung durch Dr. Julia Schaft, Geschäftsführerin von BioRN. Das unterstreicht die Bedeutung einer engen Kooperation innerhalb des baden-württembergischen Life-Sciences-Ökosystems, gerade wenn unterschiedliche Schwerpunkte zusammenkommen.

Ein besonderes Highlight war die Keynote von Prof. Dr. Kerstin Göpfrich zu „RNA-Origami – Architektur für synthetisches Leben“. Während ihrer Promotion nutzte sie Nanoporen als Sensoren – heute baut sie mithilfe von RNA-Origami selbst Nanoporen nach. Ein faszinierendes Beispiel dafür, wie Ideen Disziplinen überschreiten und technologische Plattformen durch Synergien weiterentwickelt werden.

Ebenso inspirierend war die Young Scientists Pitch Competition. Der Gewinnerbeitrag zur zellfreien Synthese von Membranproteinen – mit „SecYEET“ und „ProSecCo“ – wurde von der Jury als „very sparkling“ beschrieben. Es zeigte, wie kreativ die nächste Generation Innovation vorantreibt und Impulse für die Zukunft setzt.

Die Netzwerkdynamik setzt sich fort – in Freiburg bei SmartXHealth

Zum Abschluss der Woche nahm nanodiag BW an SmartXHealth in Freiburg teil, organisiert von der FWTM Freiburg. In seiner Keynote sprach Peter Neske von Pfizer über das Potenzial von Quantentechnologien für die Medizin. Der Beitrag zeigte, wie stark sich technologische Entwicklungen und medizinische Fragestellungen zunehmend verzahnen.

SmartXHealth versteht sich als Innovationsplattform für die Gesundheitsregion Freiburg und das Dreiländereck. Für nanodiag BW wird hier Cross-Clustering konkret: Biomedizinische Forschung, Enabling Technologies, Industriepartner und regionale Akteure werden zu einem belastbaren Innovationsökosystem verknüpft.

Fazit

Einmal quer durch THE LÄND, über Cluster- und Technologiegrenzen hinweg, ziehen wir ein klares Fazit: Starke Cluster stärken Regionen – und schaffen Wirkung. Für nanodiag BW ist diese Zusammenarbeit kein Zusatz, sondern Teil der strategischen Ausrichtung.

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