„Ran an die Pipetten!“ – nanodiag BW bei Jugend forscht 2026

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Am 26. und 27. Februar 2026 wurde die SICK-Arena in Freiburg erneut zum Treffpunkt für junge Forschungstalente: Beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht präsentierten Schülerinnen und Schüler ihre Projekte aus Naturwissenschaft und Technik – mit beeindruckender Kreativität, Begeisterung und Neugier.

nanodiag BW hat die Gelegenheit genutzt, gemeinsam mit der Technischen Fakultät der Universität Freiburg den „kleinen“ Nachwuchs für die „große“ Wissenschaft zu begeistern.

Unter dem Motto „Ran an die Pipetten!“ konnten Besucherinnen und Besucher selbst aktiv werden. Forschende aus dem Cluster erklärten anschaulich, wie Nanoporen-Technologie funktioniert – eine Schlüsseltechnologie, mit der sich biomolekulare Veränderungen hochsensitiv analysieren lassen. Und wer wollte, konnte selbst mit Pipette und Seifenlauge versuchen, eine Membran herzustellen. Die bunte 3D-Nanopore und das Cornhole-Wurfspiel in Nanoporen-Optik waren wie in den vergangenen Jahren wirksame Zuschauermagneten.

Am Stand von nanodiag BW

Begeisterung für Forschung fördern

Der Wettbewerb zeigte eindrucksvoll, wie groß das Potenzial des wissenschaftlichen Nachwuchses ist. Und die Gespräche am Stand machten deutlich: Das Interesse an molekularer Diagnostik, Nanotechnologie und Medizintechnik ist hoch – besonders, wenn komplexe Themen verständlich und praxisnah vermittelt werden. Und gerade die Kombination aus Grundlagenforschung, technologischer Entwicklung und medizinischer Anwendung verdeutlichte, wie interdisziplinär nanodiag BW arbeitet.

Für nanodiag BW ist die Beteiligung an Jugend forscht mehr als ein Show-Termin. Sie ist Teil des Selbstverständnisses des Clusters: Forschung sichtbar machen, Wissenschaftskommunikation stärken und Talente frühzeitig fördern und kennenlernen sind wichtige Ziele neben der Entwicklung moderner Diagnostik-Systeme.

Gemeinsam für den Standort

Die Veranstaltung unterstreicht die Stärke des Forschungsstandorts Baden-Württemberg. Die enge Zusammenarbeit zwischen Hochschule, außeruniversitären Partnern und Industrie – wie sie im Zukunftscluster nanodiag BW gelebt wird – schafft ein Umfeld, in dem Innovation gedeihen kann.

Jugend forscht 2026 hat gezeigt: Wissenschaft begeistert, vor allem, wenn man sie in der Anwendung sehen kann. Das gilt für den in der Grundschule selbst gebauten Metalldetektor genauso wie für die Detektierung eines Peptides in der Nanopore.
Und vielleicht stehen einige der zukünftigen Forscherinnen und Forscher im Bereich der molekularen Diagnostik heute noch als Schülerinnen und Schüler an den Posterwänden des Wettbewerbs.

nanodiag BW bedankt sich bei allen Beteiligten für zwei inspirierende Tage voller Neugier, Austausch und wissenschaftlicher Begeisterung.

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